NACHTKONZERTE ROTHENDITMOLD

 

„Heute gibt es kein Vertun mehr:

Tianwa Yang

ist die stärkste junge Geigerin, weit und breit“, kommentierte Eleonore Büning

in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (6. Juli 2014).

Und der renommierte Streicherexperte Norbert Hornig schwärmt in 

„Fono Forum“ (Februar 2014): „Tianwa Yang gehört zur kleinen Gruppe der

geigerischen Weltelite.“ 

 

Die junge, in Deutschland lebende Geigerin – soeben mit dem ECHO-Klassik-

Preis „Nachwuchskünstlerin 2014“ und dem "Jahrespreis der Deutschen

Schallplattenkritik 2014" ausgezeichnet – debütierte bereits bei international

renommierten Orchestern, darunter zuletzt das Orchester der Bayerischen

Staatsoper, die Deutsche Radio Philharmonie und das MDR Sinfonieorchester

Leipzig; darüber hinaus das BBC Philharmonic und 

Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das Orchestre National d‘Île de

France, 

das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, das Malmö Symphony

Orchestra, das St. Petersburg Symphony Orchestra und die Warschauer

Philharmonie. In den USA spielte sie u.a. mit den Symphonieorchestern von

Detroit, Seattle und Baltimore, in Asien gastierte sie beim China Philharmonic

Orchestra, beim Hong Kong Philharmonic Orchestra, beim Malaysian

Philharmonic und beim Korean Broadcast Symphony Orchestra in Seoul sowie

in Neuseeland beim New Zealand Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie mit

bedeutenden Dirigenten wie Günther Herbig, Yoel Levi, Gerard Schwarz,

Vassily Sinaisky und Marc Albrecht zusammen. 

 

Im Rahmen ihrer Engagements trat Tianwa Yang in renommierten

Konzertsälen auf, darunter Berliner Philharmonie, Gewandhaus in Leipzig,

Wigmore Hall in London, 

Salle Pleyel in Paris und Lincoln Center in New York. Darüber hinaus musizierte

sie kürzlich bei den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Montpellier Festival

und dem 

Ravinia Festival in Chicago. 

 

Zu den wichtigen Debüts der kommenden Saison zählen Einladungen zum

Royal Philharmonic Orchestra in London, zum Helsinki Philharmonic Orchestra

und zur Slovakischen Philharmonie. In Deutschland musiziert sie zudem

u.a. mit der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz. Recitals gibt sie u.a. in Köln

(Deutschlandfunk) und Frankfurt. 

 

Tianwa Yang verbindet eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Label

Naxos. 

Dort erschienen bereits mehrere preisgekrönte Aufnahmen, darunter jüngst

eine spektakuläre CD mit den sechs Solosonaten von Eugène Ysaÿe, die

Gesamteinspielung 

(8 CDs) der Violinwerke von Pablo de Sarasate („Jahrespreis der Deutschen

Schallplattenkritik", „Diapason d’Or“), das Gesamtwerk für Violine und Klavier

von Wolfgang Rihm („Diapason d’Or“) und eine CD mit beiden Violinkonzerten

und einer Sonate von Felix Mendelssohn Bartholdy („Choc de Classica“,

„ECHO-KLASSIK 2014“). Nächste Veröffentlichung ist die Einspielung der

beiden Violinkonzerte von Mario Castelnuovo-Tedesco (Konzert Nr.1 Welt-

Ersteinspielung) mit dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg. 

 

Tianwa Yang erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht.

Bereits in ihrer frühen Kindheit stellte sie als erste Preisträgerin von sechs

Wettbewerben ihr Talent unter Beweis. Als Zehnjährige wurde sie von Lin Yaoji

ins Musikkonservatorium ihrer Heimatstadt Peking aufgenommen. Wenig

später bezeichneten Medien in Hongkong die junge Künstlerin als „Stolz

Chinas“. Mit 13 Jahren spielte Tianwa Yang als bisher jüngste Interpretin die

24 Capricen von Niccolò Paganini auf CD ein. 2003 kam sie mit einem

Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zum

Kammermusikstudium nach Deutschland und legte damit den Grundstein für

ihre Karriere in Europa. Tianwa Yang dankt Lin Yaoji, Jörg-Wolfgang Jahn und

Anner Bylsma, die ihre künstlerische Entwicklung begleitet und wesentlich

geprägt haben.

 

Tianwa Yang spielt eine „Guarneri del Gesu“-Geige (1730), eine freundliche

Leihgabe der "Rin Collection" in Singapur.